Wochen zwischen Angst und Bangen um den Mini Mann

Ihr werdet Euch sicher gewundert haben warum es im Augenblick ruhig geworden ist.

Das hat einen nicht so erfreulichen Grund.

 

Man denkt ein ganzes Jahr lang das man ein super gesundes Kind hat und geht zur ganz normalen U6 Untersuchung und alles ändert sich auf einen Schlag.

 

Mein Monchichi hatte einen festen und dicken Bauch.Die Kinderärztin machte einen Ultraschall und sah gar nicht mehr so zufrieden aus.

Das machte mir schon heftig Angst.

Sie meinte,sie kann im Bauch nichts erkennen …. auch keine Organe…und schickte mich sofort in eine Kinderklinik.

 

Dort wurde Blut abgenommen und wieder ein Ultraschall gemacht….aber geredet wurde nicht mit mir.Ich bekam noch mehr Angst um mein Kind.Irgendwann war mir das alles zuviel und ich meinte ich werde in eine andére Klinik gehen.Gesagt getan…ich ging am nächsten Tag in eine Klinik meines Vertrauens und dort wurde mir gesagt das eine Niere meines Kleinen so sehr gestaut ist,das sie den gesamten Bauchraum einnimmt.

 

Ich war geschockt und wußte gar nichts mehr…

 

Nun wurden sehr viele Untersuchungen gemacht…Blut,Ultraschall,Nuklearmedizin….mein Gott hat mein kleiner leiden müssen und mir tat das alles selber so weh,denn wenn dem Kind weh getan wird…auch wenn es zu seinem besten ist…und es einen anschaut und sagen mag…Mama hilf mir…das zerreist einem das Herz.Aber es mußte alles sein.

 

Bei der Nuklearmedizinischen Untersuchung wurde festgestellt das die Niere keinerlei Leistung hat und trotzdem Flüssigkeit anstaut welche nicht abfließen kann.

Es brach eine Welt zusammen.Wir alle waren fix und fertig als wir gesagt bekamen das die Niere entfernt werden muß.

 

Mein großer liebt seinen Kleinen Bruder von Herzen und er hat sehr unter dieser Situation gelitten.Ich war nur noch ein Nervenbündel und mein Mann ließ sich nichts anmerken…aber Gesichter sagen alles.

 

Die Angst war all gegenwärtig bei uns und wir versuchten uns bis zu dem OP-Termin abzulenken.

 

Den Termin bekamen wir dann recht schnell.

 

Es kam der Tag der OP.

 

Image 1

 

Mini wurde von mir in den OP begleitet und ich verabschiedet mich von meinem süßen.

 

Die Zeit wollte einfach nicht vergehn…4 lange Stunden hat es gedauert bis der ersehnte Anruf der Klinik kam das mein Schatz auf der Aufwachstation sei und nun entschieden wird ob er auf die normale oder Intensivstation kommt.

Er war so ein Kämpfer das er zurück auf die Normale durfte.

Ich war so glücklich meinen Kleinen wieder in die Arme nehmen zu können.

 

Die Ärztin sagte mir das die OP sehr gut verlaufen sei.

 

Nach 2 Tagen wurden die Infusionen und das Schmerzmittel abgesetzt und er bekam es nur noch nach Bedarf.

Zum erstaunen meiner Ärztin hat er sich sehr schnell von dieser schweren OP erholt und sie war sehr stolz auf Ihn.

Ich bin es nach wie vor 🙂

 

Es war eine sehr sehr schwere Zeit für uns ,denn all das hätte auch anders ausgehen können,aber mein Kleiner Kämpfer war ganz ganz toll.

 

Mittlerweile sind wir wieder daheim und er ist mobiler denn je und erholt sich sehr gut.

 

Ich bin so froh diese Zeit des Banges hinter uns zu haben.Wo ich all die Kraft hergenommen habe…ich weiß es nicht.Ich wußte nur ,ich muß auch für meinen großen Kraft haben und kann mir meine Traurigkeit ihm gegenüber nicht anmerken lassen.

 

logo

 

One thought on “Wochen zwischen Angst und Bangen um den Mini Mann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg